In der Jugend gibt es Meister- und Abstiegsrunden

Der Juniorenbereich geht einen anderen Weg als die Senioren und hat sich dazu entschlossen, viele überregionale Ligen nicht im herkömmlichen Modus mit Hin- und Rückspiel austragen zu lassen. Das bestätigt Carsten Well, Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses, auf Nachfrage.

„Im Jugendbereich ist es einfach nicht möglich, in der angedachten Zeit mehr als 30 Spieltage in einer Saison durchzuziehen“, erklärt Well, der mit seinen Kollegen deshalb ein Konzept entwickelt hat, das auf viel Gegenliebe bei den Vereinen gestoßen ist. In größeren Ligen soll die Hinrunde normal gespielt und die Klasse anschließend in Meister- und Abstiegsrunde geteilt werden.

Ob genau in der Mitte der Strich gezogen werden soll oder die Abstiegsrunden aufgrund der höheren Absteigerzahl größer ausfallen soll, muss noch diskutiert werden. Die Punkte aus den Hinspielen sollen jedenfalls mitgenommen werden – und Mannschaften, die bereits in der Hinrunde auswärts bei einem Gegner ran mussten, sollen selbigen in der Meister- oder Abstiegsrunde dann auf heimischem Platz empfangen.

Betroffen sind unter anderem die Hessenligen. Bei den A-Junioren, einer 16er-Liga, hätte beispielsweise der JFV Viktoria Fulda statt 30 Spielen nur noch 22, wenn die Klasse nach der Halbserie genau in der Mitte geteilt wird. Auch in der A-Junioren-Verbandsliga (ebenfalls 16 Teams) soll dieses Konzept zur Geltung kommen, nicht aber in der B-Junioren-Verbandsliga, da dort nur 13 Mannschaften beheimatet sind. „Wir haben gesagt, dass bei 14 Teams die absolute Grenze liegen wird“, sagt Well. Die Spielpläne sollen spätestens in der kommenden Woche veröffentlicht werden, losgehen soll es am ersten September-Wochenende.

Quelle: https://www.torgranate.de Autor: Steffen Kollmann
Foto: Charlie Rolff; Jonas Jakob (links) und die A-Junioren des JFV Viktoria Fulda werden in der kommenden Saison in einem speziellen Spielmodus antreten.

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